Testosteron, der Fitnesshelfer

Ist Testosteron wirklich nur für Pensionierte?
Heutzutage kennen wir Testosteron Präparate vor allem als Zugabe für ältere Menschen, deren Libido und Konzentration zurückgegangen ist. Doch das ist nicht der alleinige Fall für eine Einnahme von Testosteron Präparaten. Auch in anderen Bereichen des Lebens kommen Testosteron Präparate zum Einsatz. Einer dieser Bereiche ist im Fitnessstudio. Dort nehmen vor allem junge Männer, die Arnold Schwarzenegger und seinem Bild von einem fitten und muskulösen Mann nacheifern wollen, die Testosteron Präparate ein.

Fitness und Testosteron

Wieso? Weil Testosteron Präparate wie Anabolika wirken. Das heisst, dass sie einen künstlich induzierten Muskelaufbau zur Folge haben. Man kann sich das etwa so vorstellen: Durch die vermehrte Einnahme von Testosteron denkt der ganze Körper eines Menschen innerhalb von nur wenigen Stunden, dass er jetzt sehr männlich sein muss. Somit wird sehr viel Eiweiß in die Muskelgegenden gepumpt. Dies hat ein Wachstum des eigenen Brustkörper, Bizeps, Wadenmuskeln, und so weiter zur Folge. Somit können sich junge Männer im Fitnessstudio nicht nur wohlfühlen, sondern dort auch sehr gut mit ihrem neuen Körperbau angeben. Außerhalb des Fitnessstudios ist es dann auch umso leichter die Damenwelt zu imponieren. Zuvor konnte man dies nur mit Hilfe von teuren Rennautos und den neuesten technologischen Geräten tun. Nun ist das auch mit einem muskulösem Körperbau durch Testosteron Präparate möglich.

Gefährliche Nebenwirkungen

Doch Kritiker bezweifeln, dass die jungen Menschen auch von den Nebenwirkungen der Testosteron Mittel ausreichend informiert wurden. Denn es gibt sehr viele Nebenwirkungen, die nicht unterschätzt werden sollten. Darunter fällt nicht nur leichtes Herzrasen, Schwindelgefühle, Schmerzen im Brustbereich oder Krämpfe in den Waden. Auch fatale Resultate können erzielt werden. Vor allem Herzinfakte, Schlaganfälle und dergleichen sind nicht ungewöhnlich bei einer Einnahme von Testosteron Präparaten. Denn sie verursachen eine schnellere Verdickung des Blutes und somit weniger Sauerstoffzufuhr zum Gehirn. Dies sollte nicht unterschätzt werden. Deshalb ist es wichtig sich regelmäßig mit einem Arzt zusammen zu setzen und seine Blutergebnisse zu besprechen.